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Wurmbefall

Wurmbefall ist bei freilaufenden Tieren sehr häufig. Doch auch Katzen, die nur in der Wohnung gehalten werden, können von Würmern befallen sein. Die Infektion erfolgt hier meistens durch Wurmeier, die mit den Schuhen in die Wohnung gebracht werden und von den Haustieren durch Schnuppern oder Ablecken aufgenommen werden. Daher ist die regelmäßige Wurmbehandlung eine wichtige Vorsorgemaßnahme.

Betroffene Tiere haben ein glanzloses, struppiges Haarkleid und magern trotz gutem Appetit ab. Häufig ist eine Wurminfektion auch Auslöser einer hartnäckigen Durchfallerkrankung. Manchmal kommt es weiteres zu Erbrechen, Schlittenfahren (Rutschen am Popo) und Blutarmut. Bei Welpen sieht man den sogenannten Wurmbauch (der Bauch erscheint aufgebläht und kugelrund). Sieht man im Kot Rundwürmer (einige mm bis zu viele cm lang, weißlich) oder Bandwurmglieder (wie Reiskörner, teilweise beweglich, kleben z.T. im Fell) besteht bereits massiver Befall. Auch der Mensch kann sich mit Würmern von Hund und Katze infizieren. Schwere z.T. tödliche Erkrankungen können die Folge sein.

Die Entwurmung (egal ob Tablette, Paste, Tropfen oder Spritze) wirkt immer nur im Moment. Eine Vorbeugung erzielt man nur durch regelmäßige Behandlung. Gegen Rund- und Bandwürmer sollte man 3-4 mal jährlich entwurmen. Jagdhunde, Mäusefänger und Tiere, die engen Kontakt zu kleinen Kindern haben, werden am besten monatlich behandelt. Welpen sind besonders häufig von Rundwürmern befallen und sollten daher bis zu einem Alter von 12 Wochen alle 14 Tage entwurmt werden. Wenn Haustiere ins Ausland fahren oder von dort kommen, darf auf eine spezielle Wurmtherapie nicht vergessen werden (z.B. Herzwurm in den südlichen Ländern). In diesem Fall sollte die Behandlung schon vor Reiseantritt erfolgen und nach der Heimkehr wiederholt werden.