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Getreidegranne

(Schliefhansl oder Mäusegerste)

Es handelt sich hierbei um Büschel mit wildem Getreide, die von Frühsommer bis Herbstanfang an Straßenrändern und Feldwegen vorkommen. Im Frühjahr sind die Ähren noch grün und dadurch harmlos. Reifen sie jedoch heran und verfärben sich gelblich, so lösen sich die Grannen, fallen zu Boden und können so eingetreten werden. Die langen borstigen Außenhaare der Grannen haben ganz kleine Wiederhäckchen, die dazu führen, dass die sie nur in die Richtung der Spitze wandern kann.

Speziell Hunde mit langem Haarkleid nehmen die Schliefhansl beim Spezieren gehen auf. Leider bleiben sie oft nicht einfach im Fell kleben, sondern wandern- auch unter der Haut- weiter. am Häufigsten findet man sie in den Ohren, den langen Bein-, Bauch- und Brustfahnen, in den Achselhöhlen und auch an den Pfoten bzw. zwischen den Zehen. Die Grannen könne aber auch in die Lunge durch die Atemwege, in die Mund- oder Nasenschleimhaut, in die Augen, Pfotenballen, Ohrgänge oder in die Körperhaut eindringen.

Anzeichen für einen Schliefhanslbefall

Die Anzeichen für einen Schliefhansl sind leider sehr vielfältig und reichen von Kopfschiefhaltung, Kratzen, Lecken an der Haut, Husten- oder Niesanfälle bis zu Lahmheit und Schwellungen. Vorbeugend empfiehlt es sich, Stellen mit starkem Ährenwuchs zu vermeiden, Ohren und Fell nach jedem Spatziergang gründlich abzusuchen und zu bürsten und die Haare an den Ballen und zwischen den Zehen regelmäßig zu schneiden.

Sollten Sie den Verdacht auf einen Schliefhanslbefall bei Ihrem Hund haben, dringen Sie bitte auf keinen Fall in den Gehörgang (zum Beispiel mit einem Ohrstäbchen) ein, da sich die Granne dabei durch das Trommelfell schieben könnte. Es handelt sich in auf jeden Fall um einen Notfall, bei dem Sie mich auch am Wochenende kontaktieren sollten!(Notfalltelefon: 0 680 / 11 27 205)